Beim Kauf eines Elektrogeräts ist der Anschaffungspreis nur ein Teil der Gesamtkosten.
1. Leistungsaufnahme prüfen
Die Wattzahl zeigt, wie viel Leistung ein Gerät während des Betriebs benötigt.
2. Nutzungsdauer realistisch einschätzen
Ein Gerät, das täglich acht Stunden läuft, sollte anders bewertet werden als eines, das nur einmal pro Woche genutzt wird.
3. Jahresverbrauch beachten
Bei vielen Haushaltsgeräten ist ein typischer Jahresverbrauch angegeben.
4. Standby berücksichtigen
Bei Geräten, die dauerhaft angeschlossen bleiben, solltest du auch den Ruhestrom berücksichtigen.
5. Anschaffung und Folgekosten zusammen betrachten
Ein teureres, sparsameres Gerät lohnt sich nur, wenn die Stromersparnis den Mehrpreis in einer sinnvollen Zeit ausgleicht.
Stromkosten vor dem Kauf berechnen
Was kostet dein Gerät wirklich? Gib Verbrauch und Nutzung ein. Preis-Guru zeigt dir die Kosten pro Tag, Monat, Jahr und über fünf Jahre. Deine Eingaben werden für die Berechnung im Browser verwendet. Für den Rechner ist keine Anmeldung nötig. Der Preis pro kWh wirkt sich auf jedes Gerät in deinem Haushalt aus. Ein Tarifvergleich kann zeigen, ob dein aktueller Strompreis noch konkurrenzfähig ist. Mit dem interaktiven Premium-Kostencheck prüfst du zusätzlich Auto, Handy, Verträge, Finanzierung und dein persönliches Sparpotenzial – direkt am PC ausfüllbar. Hol dir den 3-seitigen Mini-Kostencheck kostenlos per E-Mail und prüfe typische Kostenfallen in wenigen Minuten. Preis-Guru rechnet die Leistung des Geräts, deine Nutzungsdauer und den eingetragenen Preis pro kWh zusammen. Optional wird auch der Standby-Verbrauch berücksichtigt. Ja. Der Stromkosten-Rechner kann kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden. Die tatsächliche Leistungsaufnahme kann je nach Gerät und Nutzung schwanken. Auch Strompreis, Messzeitraum und Standby-Verhalten können das Ergebnis verändern. Dein Arbeitspreis pro kWh beeinflusst sämtliche Verbrauchskosten. Ein Tarifvergleich kann deshalb helfen zu prüfen, ob dein aktueller Preis noch passend ist. Partnerlinks sind als Werbung gekennzeichnet.Stromkosten-Rechner
Gerät
Nutzung
Strompreis
Optional: Standby
Kannst du beim Strompreis weniger zahlen?
Strom ist nur ein Teil deiner laufenden Kosten.
12 Kostenfallen kostenlos prüfen.
Häufige Fragen zum Stromkosten-Rechner
Wie werden die Stromkosten berechnet?
Ist der Rechner kostenlos?
Warum können meine echten Kosten abweichen?
Warum wird ein Stromtarif-Vergleich angezeigt?
Praxis-Check: Energielabel richtig lesen
Achte auf die Verbrauchseinheit: je nach Geräteklasse werden etwa kWh pro Jahr oder pro 100 Nutzungszyklen angegeben. Vergleiche nur Geräte mit ähnlicher Größe, Kapazität und Nutzungsart.
So gehst du vor
Berechne den möglichen Aufpreis: Wenn ein sparsameres Gerät 150 Euro mehr kostet, aber nur 12 Euro pro Jahr spart, dauert die rechnerische Amortisation mehr als zwölf Jahre. Andere Vorteile wie Lautstärke oder Ausstattung sind separat zu bewerten.
Checkliste vor dem Abschluss
- Alle einmaligen und laufenden Kosten notieren.
- Vertragsbedingungen und Fristen prüfen.
- Zwei vergleichbare Alternativen durchrechnen.
- Unterlagen und Preisannahmen dokumentieren.
Preis-Guru-Tipp: Rechne nicht nur mit dem günstigsten Werbewert, sondern prüfe die Gesamtkosten über einen realistischen Zeitraum.
Das solltest du bei der Entscheidung wissen
Das Energielabel ist eine wichtige Orientierung, aber kein Ersatz für die eigene Kostenrechnung. Verbrauchswerte gelten häufig für standardisierte Bedingungen und hängen im Alltag von Nutzung und Geräteeinstellungen ab. Beziehe Anschaffungspreis und geplante Nutzungsdauer gemeinsam ein.
Nutze nach Möglichkeit deinen eigenen Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Bei einem Gerätekauf ist außerdem entscheidend, wie viele Jahre du das Gerät nutzen möchtest. Ein höherer Anschaffungspreis amortisiert sich nur, wenn die laufende Ersparnis groß genug ist und das Gerät lange genug genutzt wird.
Ein Beispiel: Ein Gerät mit 200 Kilowattstunden Jahresverbrauch kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde ungefähr 70 Euro Strom pro Jahr. Ein vergleichbares Modell mit 140 Kilowattstunden benötigt rund 49 Euro. Die Differenz von 21 Euro pro Jahr lässt sich mit einem möglichen Mehrpreis beim Kauf vergleichen.
Wichtig ist, mit deinen tatsächlichen Zahlen zu rechnen und aktuelle Vertragsbedingungen zu prüfen. Die Beispiele zeigen den Rechenweg, sind aber keine Marktpreise oder individuellen Angebote.
Deine Checkliste: Elektrogeräte fair vergleichen
Hake die Punkte für dich ab, bevor du dich entscheidest. Die Markierungen werden nicht gespeichert.
Beispielrechnung
Beispiel: 100 kWh weniger im Jahr sparen bei 0,35 €/kWh 35 €. Ein Aufpreis von 175 € amortisiert sich rechnerisch in fünf Jahren.
Beispiele sind keine aktuellen Preisangebote. Entscheidend sind deine persönlichen Daten und Vertragsunterlagen.